Pflegekräfte: woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Kalter Kaffee?
Geht es Ihnen auch so? In wirklich jedem Gespräch mit Verantwortlichen rund um die Pflege kommt der Fachkräftemangel und überhaupt Kräftemangel zur Sprache?!
Also kalter Kaffee, weil „kann man halt nichts ändern“?

Neiiiin – ich finde, das Thema ist wirklich heiß und möchte von meinem Dejavu berichten: Im Januar erzählte eine Freundin,  die (nach erfolgreicher Managerinnen Karriere) mit Leib und Seele und über 40 eine Pflegeausbildung begonnen hat, von genau dieser Einschätzung, die jetzt durch die Studie bestätigt wird: Sie sagte, dass sie fast keine Kolleg*innen hat, die Vollzeit arbeiten, weil das einfach keine*r lange aushält. Ihrer Meinung nach ist das ein Riesenpotenzial an fähigen und willigen Arbeitskräften, die noch nicht mal rekrutiert werden müssen. Weil sie schon da sind!!! Dieses Potenzial muss nicht gewonnen, ausgebildet, ge-headhuntet, ge- social-media-t oder sonst was werden. Nur die Arbeitsbedingungen müssten so sein, dass frau und mann sie 38,5 Stunden pro Woche gesund überstehen können.

Ich freue mich, dass ihre Einschätzung bestätigt wird: lesen Sie hier die Untersuchung der Arbeitnehmerkammer Bremen
Neue Studie: Mindestens 300.000 zusätzliche Pflegekräfte durch Wiedereinstieg in Beruf oder aufgestockte Arbeitszeit möglich – Arbeitnehmerkammer Bremen

Das Tolle: 60% der Befragten, gaben an, dass sie sich eine Rückkehr in den Beruf oder ein Aufstocken  der Stunden vorstellen können.

Wenn Sie herausfinden möchten, was Ihre Mitarbeitenden bewegt, ist eine Befragung ein einfacher Weg. Hier unterstützen wir gerne z.B. mit unserem PSYGA-P, der schnell Ergebnisse zeigt und den Weg in eine gezielte Maßnahmenplanung ermöglicht.

 

Pflegekräfte: woher nehmen, wenn nicht stehlen?